Geschichte/Religion
Ladakh, ein ehemaliges Königreich im Himalaya, ist seit 1934 ein Teil der indischen Union. Im Nordosten grenzt es an Tibet (China), im Nordwesten an Pakistan. Die Lebensweise und Kultur sind gänzlich vom tibetischen Buddhismus geprägt: Über viele Jahrhunderte bestand eine enge Bindung sozialer, kultureller und religiöser Art zum Nachbarn Tibet. Ladakh ist heute ein Teil von Indien. Für die Bewohner des Gebietes ein Glücksfall: Anders als im benachbarten Tibet ist in Ladakh die buddhistische Kultur nicht zerstört worden. Seit den schrecklichen Zerstörungen in Tibet ist Ladakh heute einer der letzten Horte, wo die Traditionen und die Lebensweise des tibetischen Buddhismus bewahrt werden konnten.
Die meisten Feste finden während der Wintermonate statt. Die Bevölkerung hat dann mehr Zeit für die mehrtägigen Feste. Feste im Sommer: Hemis (Anfang Juli), Phiyang (Ende Juli), Trakhtog und Thikse. Bitte in den Klöstern und bei den Festen keine kurzen Hosen (auch Männer), Röcke, schulterfreie Shirts u. ä.. . In den Klöstern Schuhe ausziehen. Nie zwischen einem Betenden und dessen Heiligtum stellen. Keinesfalls am Klosterhof rauchen oder Alkohol trinken. Mit ein wenig Feingefühl und Beobachtung lassen sich schnell die richtigen.
Ladakh - der Name sagt schon viel über den Charakter dieses Gebietes aus - bedeutet "Land der hohen Pässe". Ladakh liegt "hinter den Bergen" nördlich des Himalayahauptkammes, am westlichen Rand des tibetischen Hochplateaus. Zwei der mächtigsten Gebirgsketten Asiens bilden die natürlichen Grenzen: Der Himalaya im Süden und der Karakorum im Norden. Beide laufen ungefähr parallel in südöstlicher nach nordwestlicher Richtung. Der Charakter der Landschaft ist geprägt von hohen Gebirgszügen mit verschneiten Gipfeln (5000 - 7000 m) und unwegsamen Paßübergängen, fruchtbaren, idyllischen Flußtälern mit Dörfern, Feldern und Klöstern (3000 - 4000 m hoch) und weiten Hochflächen. Den größten Teil des Landes nehmen die Bergketten des Ladakh- und des Zanskar- Range ein.
Grundsätzlich benötigen alle Ausländer für die Einreise nach Indien ein Visum. Eine Ausnahme gilt nur für die Staatsbürger von Nepal und Bhutan.
Sie sollten ein Touristenvisum beantragen. Dieses ist üblicherweise für einen Zeitraum von sechs Monaten gültig und ermöglicht mehrfache Einreisen mit einer jeweiligen maximalen
Aufenthaltsdauer in Indien von drei Monaten. Bitte beachten Sie, dass Touristenvisa nicht verlängerbar sind und auch nicht in eine andere Visumkategorie umgewandelt werden können.Sie müssen schon vor dem Flug nach Indien ein Visum haben. Bei Ihrer Ankunft in Indien können Sie kein Visum erhalten.
Das größte Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Leh: von der einfachen Herberge (Guest House) bis zum Hotel. In den kleineren Orten existieren oft nur einfache Herbergen und manchmal die Möglichkeit im Kloster zu übernachten. Wo es keine Guest Houses gibt, besteht die Möglichkeit in Privathäusern unterzukommen. In diesem dünn besiedelten Land war es seit jeher ganz normal, Durchreisenden abends eine Unterkunft zu gewähren. Die Preise liegen zwischen 80 Rs und 1500 Rs.
Essen und Trinken:
In Leh findet man in den zahlreichen Restaurants hauptsächlich indische, chinesische und tibetische Küche. Typisch ladakhische Küche mit Speisen wie Baba, einer Art Erbsenspeise vermischt mit Mehl, oder Thupka einer einfachen Suppe, nur bei Familien.
Zu trinken gibts dazu den typischen Buttertee, ein aus Schwarztee, Butter und Salz in einem Holzzylinder gestampftes Getränk. Probieren!
Sehr gut schmeckt auch der in Glasflaschen angebotene naturtrübe Apfelsaft aus Manali. Vorsicht bei Alkohol (Hauptsächlich Bier und indischer Whiskey und Rum). Wegen der dünnen Luft verstärkte Wirkung.
In Ladakh und in Indien erwarten uns eine Fülle von Kunsthandwerk, Schmuck, Teppiche, Textilien, etc. Es ist immer ganz, ganz schwierig nicht in einen totalen Einkaufsrausch zu kommen! Bitte planen Sie etwas Reservegeld für diesen Zustand ein! Jedoch ist Vorsicht geboten: Es ist natürlich nicht immer alles "echt" und die Preise für die Touristen oft unverschämt hoch! Handeln ist dann unbedingt notwendig.
Keine alten Kunstgegenstände (alte Bilder, etc.) aus Klöstern zu kaufen versteht sich von selbst, denn wir wollen das Land ja nicht ausplündern. Antiquitäten die mehr als hundert Jahre alt sind werden daher auch vom strengem Zoll bei der Ausreise beschlagnahmt.
Elektrizität:
Einige wichtige Städte in Ladakh haben elektrischen Strom. (Wenn der Generator nicht gerade streikt!) Die Spannung beträgt 220 V, schwankt aber stark.Die Steckdosenformen variieren stark. (Wenn sie etwas anstecken wollen, dann ist ein Satz verschiedener Adapterstecker notwendig) Die meisten Videofilmer verzweifeln beim Aufladen Ihrer Akkus! Außerdem: die meisten Dörfer haben keinen Strom.
Für die Einreise nach Indien ist ein Visum nötig. Dazu kommt eine Einreisebewilligung für Sikkim. Diese Einreisebewilligung für Sikkim wird bei Anfrage von der indischen Botschaft für 15 Tage auf das Visum gestempelt. Bei Aufenthalt von mehr als 15 Tagen in Sikkim kann eine Verlängerung von bis total 60 Tag Tagen beantragt werden. Für Trekking und den Besuch von Nordsikkim, Tsomgo Lake und weitere restriktierte Regionen sind Bewilligungen nötig, die wir organisieren.
Beste Reisezeit: